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1688: Wilhelm segelt nach England


Romeyn de Hooghe: Abfahrt des Statthalters Wilhelm III. aus Hellevoetssluis am 11. November
und Ankunft in England am 15./16. November 1688.
Radierung aus dem Jahre 1688.

Als sich 1688 eine Gruppe englischer Adliger in Opposition zu Jakob II., der immer offensichtlicher die Rekatholisierung des Landes betrieb, an Wilhelm III. mit der Bitte wandte, die Krone des englischen Königreichs anzunehmen, willigte dieser ein. Einer der Gründe dürfte gewesen sein, den französischen Einfluß zu beschränken, der seit der Aufhebung des Edikts von Nantes für die Protestanten zu einer existenziellen Bedrohung geworden war. Zu den Verbündeten, die WIlhelm für sein Unternehmen gewann, gehörte auch Friedrich III., der damit seinerseits seine Ansprüche auf das oranische Erbe zu festigen suchte. Nachdem ein erster Versuch am 30. Oktober 1688 wegen eines heftigen Sturmes gescheitert war, segelte Wilhelm am 11. November mit 250 Schiffen nach England. Am 15. November ging er in Torbay mit seinen 11000 Mann an Land und zog am 28. Dezember in London ein. Zwar versuchte Jakob II. von Irland aus die Rückkehr auf den englischen Thron, mußte jedoch 1691 die endgültige Niederlage hinnehmen.

Quelle: Preußen 1701. Eine europäische Geschichte. Berlin: Henschel 2001. S. 80.


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